Hier finden Sie die aktuellen TURBOMED-Updates zum download. Finden Sie jetzt einen von vielen autorisierten TURBOMED- Partnern in Ihrer Nähe. Sie haben weitere Fragen?
Gerne stehen wir Ihnen jederzeit persönlich zur Verfügung.
Kostenpflichtige Fernwartung.
Schnell und unkompliziert.
 


TOP AG NB
TOP AG ERGO
 
TOP AG DRV
TOP AG DRV UPD
 
 
Facebook
Teamviewer


19.10.2018 - Digitalisierung E-Rezept kommt früher als erwartet

Das hat Thomas Müller, Abteilungsleiter im Gesundheitsministerium, am Donnerstag beim 5. Deutschen Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie angekündigt.


Dies sei wiederum für die Umstellung auf elektronische Medikationspläne Voraussetzung.


Damit kommt das elektronische Rezept wohl schneller als bisher angenommen. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) war bislang von Mitte 2020 bis 2021 ausgegangen. (af)

17.10.2018 - DSGVO konkretisiert Patientenrechte

HAMBURG. Patienten haben ein Recht darauf, ihre Daten vom Arzt zur Verfügung gestellt zu bekommen. Das regelt das Patientenrechtegesetz seit einigen Jahren.


Seit Ende Mai nun hat die Datenschutzgrundverordnung dieses Recht weiter konkretisiert: Laut Paragraf 20 Absatz 1 der DSGVO hat eine "betroffene Person das Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, die sie einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und sie hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln", heißt es dort.


Das heißt, Ärzte sind tatsächlich verpflichtet, Daten für eine E-Gesundheitsakte zur Verfügung zu stellen, wenn ein Patient das ausdrücklich wünscht und eine Einwilligungserklärung gibt. Als weitere Voraussetzung wird in der DSGVO genannt, dass die "Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt", wie es weiter heißt.


Auf diese Rechtsgrundlage für das Befüllen von E-Gesundheitsakten hat die DAK Gesundheit nochmals ausdrücklich hingewiesen, nachdem Diskussionen darüber aufgekommen waren, wie Ärzten ein Hochladen der Daten zu honorieren sei und ob überhaupt ein Anspruch darauf besteht. (ger)


15.10.2018 - Konzept der E-Patientenakte steht

Die elektronische Patientenakte nimmt konkrete Formen an. Ärzte, Zahnärzte, Krankenkassen und gematik haben sich auf ein Vorgehen zur Gestaltung der ePA geeinigt. Die Industrie bleibt vorerst außen vor.


BERLIN. Aus dem Memorandum ist ein Letter of Intent geworden: Krankenkassen und Ärzte haben sich mit dem Gesundheitsministerium einem Bericht des "Handelsblatt" zufolge auf ein gemeinsames Vorgehen und ein Grundkonzept für die elektronische Patientenakte (ePA) geeinigt.


In dem Letter of Intent werden die Aufgaben für die Erarbeitung der ePA verteilt. Dabei haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Kassenzahnärztliche Bundesvereingung, der GKV-Spitzenverband und die Betreibergesellschaft gematik auf ein Vorgehen verständigt, wie es bereits vor zwei Wochen in dem sogenannten Memorandum vorgezeichnet gewesen ist.


Hintergrund ist, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei der ePA kräftig aufs Gaspedal drückt und mit Macht die selbst gesetzte Vorgabe erreichen will, dass Versicherte von 2021 an eine elektronische Patientenakte nutzen können, die von ihrer Krankenkasse kostenlos zur Verfügung gestellt wird.


So ist es im Terminservice- und -Versorgungsgesetz (TSVG) vorgesehen, das sich derzeit im parlamentarischen Verfahren befindet und im April 2019 in Kraft treten soll.


Gemeinsame Perspektive der ePA-Architektur


Akteure haben sich in dem Papier, das der "Ärzte Zeitung" vorliegt, darauf verständigt, "dass als gemeinsame Perspektive der ePA-Architektur das gematik-Modell gilt. Dabei sollen die Daten zentral gespeichert werden. Die Verteilung der Aufgaben sieht folgendermaßen aus:


Spezifikation: Die gematik soll bis zum Ende des Jahres 2018 die Spezifikation für die Architektur hinsichtlich Sicherheit, Interoperabilität und Praktikabilität vorlegen.


Struktur der ePA: Der GKV-Spitzenverband koordiniert einen Arbeitskreis der Krankenkassen in dem die Struktur der ePA festgelegt werden soll, zum Beispiel ein standardisierter Bereich für die Ablage medizinischer Informationen (etwa Notfalldaten, Arztbrief, Medikationsplan), ein Wettbewerbsbereich mit Informationen der einzelnen Kassen, zum Beispiel Bonusprogramme) und ein Bereich, den die Patienten mit Fitness- oder Ernährungsdaten verwalten.


Technische Anforderungen: KBV und KZBV definieren die technischen und semantischen Anforderungen an die medizinischen Daten, wobei beide sich mit allen Leistungserbringer-Organisationen, Krankenkassen und der gematik abstimmen. Basis dafür sollen internationale Standards sein.


Die Aktivitäten der Krankenkassen in Sachen digitale Angebote für Patienten (AOK-Projekt,VivyTK-Safe) sollen weiterlaufen, aber später in der elektronischen Patientenakte zusammenlaufen. "Uns ist es wichtig, dass wir uns auf eine klare Aufgabenteilung verständigt haben", so KBV-Vorstand Dr. Thomas Kriedel auf Anfrage. Alle Beteiligten zögen nun an einem Strang.


Für die Chefin des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Doris Pfeiffer, verdeutlicht die Einigung, dass Ärzte und Kassen "gemeinsam an dem weiteren Auf- und Ausbau des sicheren Gesundheitsnetzes und seiner Anwendungen arbeiten". Die Digitalakte zur Vernetzung von Gesundheitsdaten werde "ein Meilenstein in der Modernisierung der Patientenversorgung".


Die Industrie und ihre Rolle im Aufbau der ePA wird im Letter of Intent nicht genannt. (mit dpa)

01.10.2018 - Mehr Zeit - Spahn verlängert Frist zur TI-Anbindung

Gesundheitsminister Spahn bewilligt eine Fristverlängerung zur TI-Anbindung. Doch Achtung: Bestellt werden muss die Erstausstattung bis Ende 2018.


BERLIN. Die Petition zur Fristverlängerung der Praxis-Anbindung an die Telematikinfrastruktur hat sich erledigt:Gesundheitsminister Jens Spahn hat den niedergelassenen Ärzten weitere sechs Monate bis zum flächendeckenden Konnektoreinsatz zugesagt. Die am Wochenende von der Deutschen Presseagentur gemeldete Fristverlängerung sei offiziell, bestätigte auf Anfrage zu Wochenbeginn das Bundesgesundheitsministerium. Die Fristverlängerung werde über einen Änderungsantrag zum Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG) auf den Weg gebracht.


Nachdem die Frist zur TI-Anbindung schon einmal um sechs Monate verlängert wurde, sollten die Praxen zu Anfang 2019 fit für das Stammdatenmanagement per Datenautobahn sein. Allerdings konnten die EDV-Anbieter nicht Schritt halten, Ende Juli hatten erst zwei Konnektoren (von Compugroup und Telekom) die TI-Zulassung der gematik erhalten.


"Dass es länger dauert, haben nicht die Ärzte zu verschulden, sondern Lieferengpässe der Industrie", so Jens Spahn. Gleichzeitig betont der Minister, die Fristverlängerung gelte nur für den faktischen Anschluss und den Start des Stammdatenmanagements. 


Aber: "Es bleibt dabei, dass die Praxisinhaber bis Jahresende einen Anschluss bestellt und den Vertrag unterzeichnet haben müssen".


Nachdem aus der Ärzteschaft Forderungen nach einer weiteren Fristverlängerung zuletzt immer lauter wurden, hatte die Vorsitzende der KBV-Vertreterversammlung Dr. Petra Reis-Berkowicz eine entsprechende Petition an den Bundestag gestartet. Demnach wären bis 16. Oktober 50.000 Unterschriften erforderlich gewesen, damit sich der Petitionsausschuss mit der Sache befasst. Stand Ende September haben laut Bundestag knapp 12.000 Leute die Online-Eingabe unterzeichnet. (cw)

CGM TURBOMED - Telematikinfrastruktur-Missverständnisse

Obwohl mittlerweile bereits mehr als 30.000 Praxen die Telematikinfrastruktur nutzen, kommt es leider nach wie vor zu Missverständnissen im Umgang mit diesem Thema. Einige dieser Missverständnisse möchten wir gerne beseitigen.



mehr…



Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16